Aus Michaels Bücherecke:

Elsa MittmanNsgruber

Rechtsextrem?

Oder: Unkorrekt, aber richtig!

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Mein Interview mit dem Autor Elsa MittmanNsgruber finden Sie hier:

Mein Kommentar:

Ich habe Elsa Mittmannsgrubers Buch mit großem Erkenntnisgewinn gelesen. Es hat mir viele Dinge klarer gemacht und anhand zahlreicher konkreter Beispiele aufgezeigt, wie der Begriff „rechtsextrem“ gezielt eingesetzt wird, um unliebsame Meinungen zu „framen“ und die Meinungsvielfalt in eklatantem Maße einzuschränken. Das wurde für mich besonders deutlich am Umgang mit abweichenden Positionen während der Corona-Pandemie.

Wichtig finde ich in dieser Hinsicht generell den Gesundheitsbezug des Phänomens: Auch am Beispiel Vitamin D wird deutlich, wie wichtige Substanzen für unsere Gesundheit durch ihnen komplett kategorienfremde Etiketten diskreditiert werden. (siehe: „Ist Vitamin D rechtsextrem?“) Das Buch macht nachvollziehbar, wie Kontaktschuld und Selbstzensur Debatten in Medien, Medizin und Bildung lähmen. Es greift auch historische Systematiken des Ausgrenzens auf und zeigt, wie heutige Technik diese Muster verschärfen kann (bis hin zu orwellschen „Gedankenverbrechen”). Das immer intensiver angewendete Framing spaltet Kritiker aktueller Umstände untereinander und verhindert eine Zusammenarbeit, die so wichtig wäre.

Meine Empfehlung: Lesen, um Mechanismen zu verstehen, die das Denken lenken, und um wieder offen diskutieren zu können.

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