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Jacob Nordangård Rockefeller – Das Spiel kontrollieren
Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass ein Mediziner ein historisch-politisches Werk über eine amerikanische Öldinastie rezensiert. Doch wer meine Videos und Bücher kennt, der weiß: Wer die Wurzeln unseres heutigen Gesundheitssystems verstehen will, kommt an den Rockefellers nicht vorbei.
Nordangård ist Wissenschaftler mit einem Hintergrund in Wissenschafts- und Technologiestudien – und das merkt man in seinem Buch. Die rund 127 Seiten Anhang und die Jahresberichte der Rockefeller Foundation, auf die er sich stützt, machen deutlich: dies ist kein spekulatives Pamphlet, sondern ein akribisch dokumentiertes Werk. Die Rockefeller Foundation hat das moderne Medizinsystem nicht nur mitfinanziert – sie hat es in wesentlichen Teilen geformt. Welche Forschungsrichtungen wurden gefördert, welche marginalisiert? Diese Fragen stellt Nordangård – und seine Antworten erklären in weiten Teilen, warum unser heutiges Gesundheitssystem so krank ist.
Besonders aufschlussreich ist die Methodik: Die Rockefellers agierten stets auf beiden Seiten eines Konflikts, um ihre Pläne voranzutreiben. So bauten sie ihr Imperium einerseits auf der Grundlage von fossilen Brennstoffen auf und finanzierten damit ihre Weltherrschaftsbestrebungen, propagierten aber gleichzeitig den vermeintlich menschgemachten Klimawandel als globale Bedrohung, um damit ihre globalistischen Bestrebungen gesellschaftsfähig zu machen („nur eine Weltregierung kann uns retten“). Dasselbe Muster, das ich in der von ihnen mitgesteuerten Pharmaindustrie beobachte und in vielen meiner Videos (bspw. zum Geschäftsmodell der WHO „Disease X“) thematisiere: Man kreiert eine vermeintlich globale Bedrohung (COVID-19), nutzt die weltweite Macht der WHO — deren Geburtshelfer die Rockefellers waren —, um noch reicher zu werden, und baut über die WHO-Pandemieverträge zugleich jene globale Regierungsmacht weiter aus, die unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Lösung operiert und sich sinnigerweise unter dem Motto „One Health“ auch für die Klimafrage das Recht vorbehält, den Notstand auszurufen.
Sie definierten die Probleme, boten Lösungen an, haben ihre Gegner eingebunden und den Anschein ihrer Gegnerschaft weiter aufgebaut. Margaret Sanger, die die Rockefellers einst als „rücksichtsloseste Familie der Welt“ bezeichnete, Rachel Carson, die Pionierin des modernen Umweltdenkens, und Naomi Klein, scharfe Kritikerin des Kissinger-Netzwerks – sie alle erhielten schließlich Geld aus dem Rockefeller-Netzwerk. Nordangård dokumentiert das mit Belegen und bringt damit so manches Weltbild ins Wanken.
Dass die Rockefellers schon früh eugenische Netzwerke finanzierten und heute die technologische ‚Optimierung‘ des Menschen im Transhumanismus vorangetrieben wird, ist kein Zufall – es ist dieselbe Idee in neuem Gewand: Der Mensch soll nicht gesund und frei sein, sondern funktionieren – und wer ihn dabei steuert, bestimmt auch, was als ‚gesund‘ gilt. Genau diesen Mechanismus habe ich in ‚Das indoktrinierte Gehirn‘ beschrieben.
Das Buch ergänzt Gansers „Imperium USA“ und Ploppas „Hitlers amerikanische Lehrer“ als eigenständige, tiefere Schicht des Verständnisses. Wer verstehen möchte, woher die WHO die Dreistigkeit nimmt, ihren Investoren einen 35-fachen Return on Investment zu versprechen – wie ich es im Gespräch mit Dr. Behrendt thematisiert habe –, findet bei Nordangård die historischen Fundamente der Antwort.
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