Aus Michaels Bücherecke:

Hermann-Theodor Ploppa

Hitlers amerikanische Lehrer

Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung

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Mein Kommentar:

Warum ist unser Gesundheitssystem so krank? Wie funktionieren die Intrigen technokratischer Machteliten – vom Epstein-Skandal bis zur Corona-Politik? Hermann Ploppa liefert in „Hitlers amerikanische Lehrer“ einen überraschenden Schlüssel zum Verständnis.

Der Autor hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet – wie auch Daniele Gansers „Imperium USA“, das dieses Werk hervorragend ergänzt. Es hat mich dazu gebracht, vermeintlich gut bekannte und hinreichend erklärte historische Ereignisse aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten. In mir wurde ein tiefgreifendes Umdenken ausgelöst: Vieles von dem, was ich zu diesen Themen im gymnasialen Geschichtsunterricht über dieses grauenerregende Kapitel der Menschheitsgeschichte lernen musste, ist nicht korrekt! Die Bösartigkeit, die dabei offenbar wurde, ist tiefer und breiter verwurzelt, als man uns glauben machen will. Durch die Lektüre beider Bücher beginnt man, die politische Welt mit anderen Augen zu sehen – verstörend, aber mit einem klareren Blick.

Ploppas tief recherchierte Darstellung der ideengeschichtlich prägenden US-amerikanischen Einflüsse auf die nationalsozialistische Rassenideologie ist schlafraubend, weil dadurch die Zusammenhänge so erschreckend klar werden. So zeigt Ploppa beispielsweise auf, dass Konzepte wie Eugenik, Sozialdarwinismus und bestimmte Formen elitärer Gesellschaftsplanung in den USA diskutiert und teilweise politisch umgesetzt wurden – lange bevor sie in Deutschland radikalisiert wurden.

Besonders wertvoll ist der Versuch, historische Entwicklungen nicht nur national, sondern international zu betrachten. Dadurch entsteht ein differenzierteres Bild der geistigen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts, die bis heute noch aktiv sind. Man erkennt, dass Ideen selten isoliert entstehen, sondern sich häufig gegenseitig beeinflussen und verbreiten – und stets weiter propagiert werden.

Fazit: Ein provokantes und äußerst anregendes Buch, dessen Inhalt in allen deutschen Schulen diskutiert werden sollte.

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