Die Gründe für die Entscheidung, meine Tätigkeit als Sachverständiger in der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ niederzulegen, möchte ich im Folgenden transparent darlegen:
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Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, die aus meiner Sicht entscheidenden Themen in der Enquete-Kommission zu platzieren: den Virus-Laborursprung, die zentrale Rolle eines gesunden Immunsystems zum Schutz vulnerabler Gruppen, bspw. Vitamin D-Mangelbehebung in der Prävention, die Testpandemie (Stichwort PCR) sowie die Problematisierung der mod-mRNA, die direkt einem Biowaffenplan entstammt.
Dieses Ziel konnte ich in drei Sitzungen des Jahres 2025 durch gezielte Befragungen erreichen. Ich hatte Gelegenheit, mehrere zentrale Berater, Politiker und externe Sachverständige zu diesen entscheidenden Sachverhalten zu befragen:
Meine Befragung von Prof. Dr. med. Carmen Scheibenbogen, Leiterin des Charité-Instituts für Medizinische Immunologie:
Meine Befragung von Prof. Dr. Christian Drosten, wichtigster Berater der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Corona-Krise und Entwickler des ersten PCR-Testprotokolls auf SARS-CoV-2:
Meine Befragung des damaligen Gesundheitsministers Jens Spahn:
Dabei kamen jedes Mal wichtige Zusammenhänge zur Sprache, die von interessierten Beobachtern aus den Medien und der allgemeinen Bevölkerung verfolgt werden konnten – sowohl durch meine belegten Ausführungen als auch dadurch, dass sich die geladenen Sachverständigen und Mitverantwortlichen an entscheidenden Stellen in Widersprüche verstrickten, die die Grundlagen ihrer damaligen Entscheidungen und Empfehlungen in Frage stellten. Weitere zentrale Themen werden von Prof. Stefan Homburg und Tom Lausen kompetent vertreten. Meine eigenen Schwerpunkte erschöpfend zu wiederholen würde keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringen.
Allerdings erschweren strukturelle Zwänge, die mir erst in der praktischen Arbeit deutlich wurden, die inhaltliche Tiefe: 5–6 Minuten Fragezeit – die auch die Antwort betrifft – pro Sachverständigen bzw. Abgeordneten in einer mehrstündigen öffentlichen Sitzung werden der Bedeutung der aufzuarbeitenden Vorgänge kaum gerecht. Außerdem wurde weder die Möglichkeit eingeräumt, in Reaktion auf die Aussagen der geladenen Experten auch nach Ablauf der eigenen Frage- und Antwortzeit Rückfragen zu stellen, noch das schriftliche Nachfragen im Nachgang zur Sitzung.
Der zentrale Grund für meinen Rücktritt liegt jedoch in der Struktur der Arbeitsgruppen. In diesen Sitzungen, die abseits der Öffentlichkeit stattfinden, werden die entscheidenden Inhalte erarbeitet, die in den Abschlussbericht der Enquete einfließen.
Die berechtigte und wichtige Positionierung von Tom Lausen und Prof. Stefan Homburg in der „AG 2 – Wissenschaft, Daten und Kommunikation“ ließ für mich – aufgrund der Begrenzung der Mitwirkenden und der thematisch festgelegten Arbeitsgruppen – nur die rechtlich ausgerichtete „AG 1 – Staatliches Handeln, Recht und Föderalismus“ übrig. Als Mediziner sehe ich in dieser juristisch fokussierten Arbeitsgruppe nur sehr begrenztes Mitwirkungspotenzial, da sie außerhalb meiner fachlichen Expertise liegt.
Aufgrund der besonderen Bedeutung dieser Gruppe im Hinblick auf den finalen Kommissionbericht wie auch den Einfluss auf geforderte gesetzliche Änderungen im Pandemiefall, ist juristische Kompetenz als Gegengewicht zu den Interessen der Regierungsparteien dringend erforderlich.
Daher habe ich mich entschieden, mein Amt niederzulegen. Als meine Nachfolgerin habe ich die mir seit vielen Jahren hochgeschätzte Rechtswissenschaftlerin Dr. Beate Sibylle Pfeil vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde von den AfD-Abgeordneten unterstützt und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Berufung von Frau Dr. Pfeil als ständige Sachverständige unterzeichnet, sodass sie nun mit dem notwendigen juristischen Sachverstand an dem öffentlichen Abschlussbericht der Arbeitsgruppe mitwirken kann.
Am 27.01.2026 habe ich auf meinem YouTube-Kanal ein ausführliches Gespräch mit Dr. Pfeil zum Thema der Internationalen Gesundheitsvorschriften und der Rolle der WHO im lukrativen Geschäft mit Pandemien geführt. Wie unschwer zu erkennen ist, bringt Dr. Pfeil genau die Expertise mit, die in der AG 1 bisher gefehlt hat:
Obwohl die Enquete-Kommission kein Untersuchungsausschuss ist und somit hinter den berechtigten Erwartungen an eine wirkliche Aufarbeitung zurückbleiben muss, ist die fortgesetzte Arbeit der Sachverständigen und Abgeordneten von immenser Wichtigkeit. Das Engagement, mit dem viele Beteiligte an dieser Aufarbeitung arbeiten, verdient Anerkennung – gerade deshalb, weil die Rahmenbedingungen nicht optimal sind.
Deshalb stehe ich selbstverständlich auch weiterhin der Enquete-Kommission zur Verfügung, sei es als externer Sachverständiger, um umfangreicher auszusagen, oder auch im Falle informeller Anfragen durch Abgeordnete und andere Sachverständige.
Wichtiger als das persönliche Festhalten an der ständigen Sachverständigen-Rolle ist es, den Platz für die dringend benötigte juristische Expertise freizumachen. Mit Beate Sibylle Pfeil steht eine hochqualifizierte Juristin bereit.
Die Aufarbeitung der Corona-Krise erfordert, dass die richtigen Experten an den richtigen Positionen wirken können. Meine Entscheidung fällt auch zugunsten der Positionen, in denen ich zur Aufklärung am effektivsten beitragen kann: Dies gelingt über meine Arbeit als Wissenschaftler, Autor, Redner und durch meine mediale Präsenz. Dieser Aufgabe werde ich mich mit ganzer Kraft widmen.
Die Enquete-Kommission „Corona“ wird voraussichtlich mindestens bis Mitte 2027 tagen. Der Abschlussbericht wird für Juli 2027 erwartet.
Ich freue mich, an dieser Stelle ankündigen zu können, dass ich in der kommenden Zeit eng mit Dr. Pfeil zusammenarbeite, um die weitere Arbeit der Enquete-Kommission „Corona“ medial zu begleiten. Wir planen, uns etwa einmal pro Monat zur Videoaufzeichnung zu treffen – dann werden wir besprechen, was in der letzten öffentlichen Sitzung behandelt wurde und welche Zusammenhänge, Entwicklungen und konkreten Pläne dabei ans Licht kamen.
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Abschließend habe ich den Mitgliedern der Enquete-Kommission noch ein Geschenk hinterlassen: mein 2022 erschienenes Buch „Herdengesundheit“. Es wurde im Rahmen der öffentlichen Sitzung vom 29.01.2026 – mit persönlichen Widmungen – an alle Teilnehmer verteilt.
Der Grund dafür liegt darin, dass der Enquete-Kommission ein Millionen-Budget für größere und kleinere externe Gutachten zur Verfügung steht. Da ich nun selbst ein „Externer“ bin, sehe ich mein Buch als kostenfreies Gutachten, das die Arbeit der Enquete-Kommission massiv beschleunigen und kostengünstiger gestalten könnte.
Dieses Buch dokumentiert anhand offizieller Daten viele entscheidende, aber unbequeme Wahrheiten, wie beispielsweise das Fehlen einer epidemiologischen Notlage, absurde Testungen und Infektionsillusionen sowie manipulierte Studien. Auch belegt es, warum Herdenimmunität bei RNA-Viren scheitern muss. Es zeigt zudem eine praktikable, skalierbare und nachweislich hocheffektive Alternative auf: die immunologische Herdengesundheit, u. a. durch Behebung des für schwere Infektionsverläufe kausalen Vitamin-D-Mangels in der Bevölkerung. Diese sichere und wirksame Option zur Prävention respiratorischer Infektionen war bereits lange vor 2020 bekannt, wurde aber systematisch ignoriert und gezielt diffamiert zugunsten einer technologisch unerprobten, dafür extrem lukrativen Alternative.
Ich hoffe, dass möglichst viele EK-Mitglieder das Buch lesen werden, denn: Einen Großteil der vielen Millionen Euro an Steuergeldern, die in die mehrjährige Arbeit der Enquete-Kommission fließen werden, hätte man sich – wie auch die drakonischen Maßnahmen und die verheerende mRNA-Injektionskampagne – sparen können, würde man die bestehende Evidenz endlich zur Kenntnis nehmen.
Für künftige Pandemien ist es jetzt entscheidend zu verstehen, warum bewährte Prävention mittels eines funktionierenden Immunsystems aufgegeben wurde – noch dazu zugunsten eines zum Scheitern verurteilten Impfprogramms mit massiven Nebenwirkungen. Die Antwort auf diese Frage ist die wichtigste Lehre aus der seit jeher vermeidbaren Corona-Krise.
Ich würde mich freuen, wenn Sie die Informationen, die Sie hier finden, an Ihre Familie, Freunde und Bekannte weitergeben.
Alles Gute,
Ihr Michael Nehls
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