Infos zum Interview mit Patric Heizmann (aufgezeichnet am 26. Juli 2022) Der Vitamin-D-Spiegel im Blut ist eigentlich die Konzentration an Vitamin-D-Prohormon (25-OH-D3) und diese wird entweder in ng/ml oder nmol/l angegeben, wobei gilt: 1 ng/ml entspricht 2,5 nmol/l. Der Zielwert für optimale Gesundheit und ein sehr gut funktionierendes Immunsystem sollte 125 nmol/l, also 50 ng/ml sein. Die Menge an Vitamin D wird in Internationalen Einheiten (IE) angegeben, wobei gilt: 1 Mikrogramm entspricht 40 IE.  Um den Vitamin-D-(Prohormon)Spiegel um 1 nmol/l anzuheben, benötigt man 50 IE tägliche Zufuhr. Ohne Eigenproduktion wären daher 5.000 IE nötig, um eine Wert von 100 nmol/l zu erreichen. Mit 800 IE käme man hingegen nur auf etwa 16 nmol/l und wäre somit erheblich unterversorgt. 15.07.2022: Die ÄrzteZeitung berichtet: "Gesundheitsminister Lauterbach riet Menschen über 60,  'auf keinen Fall' auf einen an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff zu warten. Die verfügbaren Impfstoffe schützten zuverlässig davor, an COVID zu erkranken oder infolge einer Corona-Infektion zu sterben." 24.01.2020: Erste Fallberichte von Wuhan zeigen, dass "der Zytokinsturm mit der Schwere der Erkrankung zusammenhängen könnte." Hinweis auf ein fehlreagierendes Immunsystem als die eigentliche tödliche Gefahr bei Infektion mit dem Corona-Virus. 20.07.2015: Zytokinsturm auch Ursache schwerer Verläufe bei Grippe (Influenza) 20.03.2020: Vitamin-D-Mangel als Ursache für schwere Verläufe und Todesfälle infolge COVID-19 in Norditalien. Februar 1981: Mangel an Sonnenlicht Ursache für die Ausbreitung der Grippe bzw. die globalen Grippewellen. 17.02.2021: In einer brasilianischen Studie hatte eine (zu) späte Vitamin-D-Gabe erwartungsgemäß keinen Effekt auf den Krankheitsverlauf bei COVID-19 nach Krankenhauseinweisung. 18.02.2022: Dasselbe, auf “Nichtwirkung” abzielende Studiendesign durch zu späte Vitamin-D-Gabe bzw. keine Intervention durch rasch wirkendes Vitamin-D-Prohormon (wie bei der brasilianischen Studie) wurde bei einer spanischen Studie angewandt. 27.05.2022: ... und nochmals bei einer argentinischen Studie. 29.8.2020: Kleine Cordoba-Studie mit 25-facher Reduktion der Wahrscheinlichkeit, wegen eines schweren Verlaufs auf die Intensivstation zu müssen, wenn bei Einweisung ins Krankenhaus Vitamin-D-Prohormon verabreicht wurde.   12.11.2020: Statistische Analyse (Link: ) der kleinen Cordoba-Studie durch Wissenschaftler des MIT in Boston liefert das Ergebnis "hochsignifikante Wirkung des Vitamin-D-Prohormons". 8.07.2021: US-amerikanische Studie zeigt: Vitamin-D-Prohormon-Gruppe: keine Todesfälle in der Kontroll-Gruppe:  12 % Todesfälle; Verweildauer im Krankenhaus durch Vitamin-D-Prohormon-Gabe etwa halbiert, Lungenfunktion signifikant besser   21.05.2021: Große Cordoba-Studie liefert ein um 84 % reduziertes Sterberisiko durch  Vitamin-D-Prohormon-Gabe bei Krankenhauseinweisung aufgrund von COVID-19. 27.07.2021: Barcelona-Studie mit dem Ergebnis einer 87 %igen Reduzierung des Risikos einer Intensivbehandlung durch Vitamin-D-Prohormon-Gabe bei Krankenhauseinweisung, und ein um 74 % reduziertes Sterberisiko. Juni 2022: 82 Vitamin-D-Präventionsstudien. Pharmazeutische Zeitung veröffentlicht, dass  eine einzelne hohe Dosis Vitamin D keinen Nutzen bei COVID-19 hat. Medscape berichtet ebenfalls, dass Vitamin D versagt, ebenfalls mit Hinweis auf brasilianische Studie. Pharmazeutische Zeitung warnt vor Überdosierung mit Vitamin D mit Hinweis auf Einzelfallstudie, bei der 150.000 IE täglich über ein halbes Jahr eingenommen wurden, neben vielen weiteren Überdosierungen.  "Zeropoint"-Metastudie: statistisch keine Todesfälle durch COVID-19 bei einem Vitamin-D-Spiegel von 125 nmol/l.  DKFZ (Nov. 2020) (Link auf 7): "Vitamin-D-Mangel könnte für 9 von 10 COVID-19-Todesfällen verantwortlich sein: Zeit zu handeln Belgische Studie: Ein Vitamin-D-Spiegel unter 50 nmol/l gegenüber über 50 nmol/l erhöht das Risiko, an COVID-19 zu sterben, um etwa Faktor 4. Heidelberger Studie: Ein Vitamin-D-Spiegel unter 30 nmol/l gegenüber über 30 nmol/l erhöht das Risiko, an COVID-19 zu sterben, um etwa Faktor 18. Durchschnittlicher Vitamin-D-Spiegel im Jahresverlauf in der deutschen Bevölkerung. Sonne schadet laut Medscape, kein Hinweis auf den durch totalen Sonnenschutz verursachten Mangel an Vitamin D. ARD Tagesschau (10.02.2021) und ZDF heute-show (26.02.2021) informieren, dass Vitamin D nicht vor Corona-Erkrankung schütze. Medscape veröffentlicht Fragen, die auf die vermeintliche Nutzlosigkeit von Vitamin D abzielen. Vitamin-D-Spiegel von Wildvölkern in Tansania liegt im Mittel bei 115 nmol/l, noch höhere Werte (um 147 nmol/l) in der Schwangerschaft. Medscape wird im Wesentlichen von Pharma-Unternehmen finanziert und vertritt deren Interessen. Aufruf internationaler Forscher in einem Übersichtsartikel: "Personen mit einem Risiko für Influenza und/oder COVID-19 wird die Einnahme von 10.000 IE/Tag Vitamin D3 für einige Wochen empfohlen, um die Vitamin-D-[Prohormon-]Spiegel rasch zu erhöhen, gefolgt von 5.000 IE/Tag [als Erhaltungsdosis]. Ziel sollte es sein, die Vitamin-D-Spiegel auf 100-150 nmol/L zu erhöhen." 16.08.2012: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erhöht Tageshöchstmenge für Vitamin D. Diese liegt seither bei Erwachsenen, inkl. stillende Mütter sowie Jugendliche (11-17 Jahre), bei  4.000 I.E. pro Tag; bei Kindern (1-10 Jahre) bei 2.000 I.E. pro Tag und bei Säuglingen bis 1 Jahr bei 1000 I.E. pro Tag. Wird diese Menge täglich langfristig aufgenommen, besteht laut EFSA noch kein Risiko [!] für die Gesundheit. Zudem berücksichtigt diese Obergrenze einen Sicherheitsabstand zu Zufuhrmengen, ab denen mit negativen Effekten zu rechnen ist. Selbst bei 10.000 IE täglich sind langfristig keine Gefahren zu erwarten. Dennoch zeigen laut EFSA Daten verschiedener europäischer Länder, dass selbst Personen mit hohen Aufnahmen (Supplemente, angereicherte Lebensmittel) unter [!] der jeweiligen Höchstgrenze liegen. Darüber hinaus zeigen Studien, dass in allen Altersgruppen eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung [!] vorliegt. Zum Calcium-Paradox finden Sie eine Besprechung im Buch Herdengesundheit auf den Seiten 199 und 200. Studie mit dem Titel "Ein statistischer Fehler bei der Berechnung der empfohlenen Tagesdosis für Vitamin D." erschien am 20.10.2014, dennoch fand nie eine Korrektur dieses Fehlers (etwa um Faktor minus drei) statt. DKFZ: Durch Vitamin-D-Supplementierung 13 Prozent weniger Krebstote pro Jahr, 30.000 weniger Krebstote  durch Vermeidung von lebensgefährlichen Metastasierungen bei schon Erkrankten allein in Deutschland. November 2020: Sogenannte Faktenchecker machen Stimmung gegen Vitamin-D-Supplementierung als Schutz vor Corona. Impfschutz lässt rapide nach, siehe auch Herdengesundheit asuf den Seiten 68-72. Großeinkauf für Deutschland: 554 Millionen Impfdosen. Aussage Lauterbach: Impfung schützt sicher ...  Tagesspiegel Plus: Nebenwirkung nach Covid-Impfung: “Lauterbach hat das Produkt Impfstoff die ganze Zeit falsch bewertet Fettsucht und hohes Alter vermindern Impferfolg. Kassenärztechef will Quarantänepflicht aufheben – Lauterbach kontert … Fünf Gründe, weshalb Herdenimmunität, insbesondere durch Impfung, gegen COVID-19 nicht erreichbar ist, publiziert in Nature im März 2021. Weitere fünf Gründe im Buch Herdengesundheit auf den Seiten 55-74. Ergebnisse von Studien in Bezug auf den Mangel an Vitamin D in den Bevölkerungen verschiedener Länder, in denen ganzjährig viel UV-B-Strahlung auftrifft: Im Jahr 2011 kommt eine israelische Studie zu folgendem Ergebnis: "Die Prävalenz [Anteil der Personen mit Vitamin-D-Mangel] an der Gesamtpopulation in Israel ist ähnlich hoch wie in weniger sonnigen Regionen." 2014 ist das Ergebnis einer indischen Studie: “Auch auf dem gesamten indischen Subkontinent hat der Vitamin-D- Mangel epidemische Ausmaße angenommen, mit einer Prävalenz von 70 bis 100 % in der Allgemeinbevölkerung.” 2015: "Bei […] einem Durchschnittsalter von 71,0 Jahren waren in Ecuador bei 67,8 % eine Vitamin-D-Insuffizienz [25–49 nmol/l (10–19 ng/ml) Vitamin-D-Prohormon bzw. 25-OH-D] und bei 21,6 % ein Vitamin-D-Mangel [25–49 nmol/l (10–19 ng/ml) Vitamin-D-Prohormon bzw. 25-OH-D] zu beobachten." 2021: “Obwohl Brasilien ein tropisches Land ist mit einem hohen Anteil an UVB-Strahlung, hat eine große Anzahl von Brasilianern einen Vitamin-D-Mangel." Es gibt einige soziokulturelle Erklärungen dafür, weshalb gerade die typischen Risikogruppen auch in Ländern wie Brasilien einen mangelhaften Vitamin-D-Spiegel aufweisen. Schon im Römischen Reich litt jedes 20. Kind an einer durch Vitamin-D-Mangel ausgelösten Rachitis, selbst in Südspanien aufgrund eines sich vorwiegend in Häusern abspielenden Lebens. Massive Erhöhung der Depressionsraten in 2020 gegenüber 2019, die 2021 noch weiter anstiegen. Tweet von Karl Lauterbach vom 16. Mai 2020 in dem er erklärt, weshalb eine Impfpflicht niemals sinnvoll sein kann. Zusatzinfo: Auch andere essentielle Mikronährstoffe sind wichtig für das Vermeiden eines Zytokinsturms bei Corona, haben aber nicht die akute Bedeutung von Vitamin D. Dazu ein Zitat aus meinem Buch “Herdengesundheit” (Seite 205/206): “In meinem Buch „Das  Corona-Syndrom“ finden  Sie  auch  eine  ausführliche Beschreibung aller Mikronährstoffe, die unser Immunsystem benötigt, in welchen Nahrungsmitteln sie enthalten sind, wie viel man zuführen sollte und was ausreichende Mengen sind, um eine Homöostase des Immunsystems zu gewährleisten. Hier  nur  so  viel:  Bei  allen  führt  ein  Mangel  dazu,  dass  bei  Infektion die Entwicklung eines Zytokinsturms wahrscheinlicher wird. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nicht nur den Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen und eventuell zu korrigieren, sondern alle  Blutwerte.  Zu  den  häufigsten  Mängeln  gehören,  leider  oft  auch  bei  Personen,  die  sich  gesund  und  ausgewogen  ernähren,  ein  Mangel  an  Selen,  Zink  und  an  aquatischen  Omega-3-Fettsäuren. Allerdings ist von allen Mängeln derjenige an Vitamin D  der  problematischste,  weshalb  dessen  Korrektur  auch  den  dramatischsten Effekt in klinischen Studien zeigte.”
Der Vitamin-D-Betrug
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